Dirigenten
Thomas Volkenstein
Thomas Volkenstein wurde 1955 in Zellingen bei Würzburg geboren. Im Alter von acht Jahren begann er mit dem Akkordeonunterricht und erlernte mit 15 Jahren zuerst Klarinette, dann Saxophon. Erste Erfahrungen sammelt eim Blasorchester seiner Heimatgemeinde. 1975 machte Thomas Volkenstein sein Hobby zum Beruf, indem er als Militärmusikers eine Ausbildung beim Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in Hilden begann. Weitere Stationen waren das Heeresmusikkorps 12 in Veitshöchheim und das Heeresmusikkorps 7 Düsseldorf, wo er von 1979 bis 1982 Soloklarinettist war. Von 1978 bis 1985 studierte er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Hans D. Klaus. 1979 erlangte er die künstlerische Reifeprüfung und 1982 das Konzertexamen. Im Anschluss erhielt er seine Lehrbefähigung in allgemeiner Musikerziehung und Instrumentalpädagogik. Des Weiteren besuchte er Kammermusikkurse u.a. bei Prof. Jost Michaels. Seine pädagogische Laufbahn begann Thomas Volkenstein 1982 an der Musikschule Meerbusch. Außerdem lehrte er an den Musikschulen Hilden, Mettmann und der Kreismusikschule Limburg, wo er auch das Blasorchester leitete. An der Bundesakademie Trossingen besuchte er zwei Jahre den berufsbegleitenden Lehrgang für Musikschulleiter, den er 1987 erfolgreich abschloss. Im Jahre 1988 kehrte er als Lehrer für Klarinette und Saxophon an die Musikschule Hilden zurück und wurde im darauf folgenden Jahr stellvertretender Schulleiter. 1996 legte er an der Bundesakademie Trossingendie Prüfung für Blasorchesterleitung ab. In dieser Zeit hatte er Dirigierunterricht bei Wilhelm Koenen und bei späteren Fortbildungen Unterricht bei Felix Hauswirt. Seit über 20 Jahren leitet er das Sinfonische Blasorchesterder Musikschule und ist Organisator und Leiter von verschiedenen Workshops, u.a. mit dem Raschèr Saxophone Quartet, mit Walter Ratzek und Robert Kuckertz. Darüber hinaus ist er regelmäßig Juror beim Wettbewerb „Jugendmusiziert“.
Peter Scheerer
Peter Scheerer wurde 1964 in
Herrenberg / Baden-Württemberg geboren. Nach Flöte und Klavier erlernte
er mit 12 Jahren das Trompetenspiel. Als Autodidakt eignete er sich
schnell und begierig die Kunst des hohen Blasens auf der Trompete an,
wo stets der große Maurice André als Vorbild diente. Bereits mit 15
Jahren gab er erste Solokonzerte. Mit selbst gegründeten Ensembles wie
einem Kammerorchester führte er Werke wie z.B. das 20 Jubiläumskonzert
„2. Brandenburgische Konzert“ von J.S. Bach auf. Mit dem Jungen
Württembergischen Blechbläserquartett bis -oktett (Bundespreisträger
„Jugend musiziert“) etc. weitete sich seine Konzerttätigkeit schnell
und stetig aus. Seine große Leidenschaft galt früher wie heute der
„Alten Musik“. Nach kurzen lehrreichen Jahren bei Hermann Sauter in
Nagold folgte nach begonnenem Mathematikstudium in Tübingen das Studium
der Musik in Köln. Durch seinen Lehrer Friedemann Immer lernte er auch
die historische Aufführungspraxis kennen und zählt seither zu den
Führenden seiner Kunst. Daneben führten ihn Konzertreisen mit vielen
renommierten Orchestern und Begleitern ins gesamte europäische Ausland,
Skandinavien, Mittel- und Südamerika sowie Weißrußland. Etliche
Rundfunk- und CDAufnahmen sind Zeugen seines gefragten Könnens. Peter
Scheerer unterrichtet seit 1989 an der Musikschule der Stadt Hilden.
Außerdem unterrichtet er in Kooperationsprojekten mit allgemein
bildenden Schulen so genannte „Talentförderklassen“, in denen
Schulklassen als Orchester aufgebaut werden.
